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Ein Ratgeber, den man auch fernab des Jakobsweg lesen wird; und zwar immer und immer wieder. 
Für viele ist der Weg das Ziel, für Thomas Holtbernd hingegen ist dieser sein Coach. Über einen Zeitraum von 17 Jahren ist er den Jakobsweg gepilgert; von Bottrop bis erst nach Santiago de Compostela in Spanien und schließlich zum Kap Finisterre, bekannt als das „Ende der Erde“. Er legte in Etappen eine Strecke von über 2000 Kilometern hinter sich, mit dem Auto innerhalb eines Tages zu schaffen, zu Fuß aber eine echte Meisterleistung, vor der man definitiv den Hut ziehen muss. Ähnlich eindrucksvoll ist aber auch Holtbernds Können, seine Erfahrungen dieser „Reise“ in einem Buch zu verarbeiten und interessierte Leser somit daran teilhaben zu lassen. „Der Weg ist Dein Coach“ ist eine spannende Lektüre, die Unterhaltung und Wissen einzigartig in sich vereint. Paulo Coelho, Hape Kerkeling, Shirley MacLaine und andere haben so ihre Erfahrungen mit dem Jakobsweg gemacht und später darüber geschrieben. Aber keiner von ihnen so wie Thomas Holtbernd. Umso dringender ist die Empfehlung, das vorliegende Buch zu lesen; am besten mehr als einmal. Es könnte für einen ein wichtiger Begleiter insbesondere durch die Tiefen des Lebens sein. Hier findet man zahlreiche wertvolle Ratschläge, aber auch ebenso unterhaltsame Geschichten. Es braucht also keinen Roman von 400 Buchseiten und mehr, um sich eine Auszeit vom Alltagsstress zu nehmen. Holtbernds Veröffentlichung ist dafür noch um einiges besser geeignet. Mit dem unschlagbaren Vorteil, dass man zugleich seinen Horizont erweitert, endlich einmal Wagnisse einzugehen. „Schnell merkt er, dass der Weg etwas mit ihm macht, ihm neue Erfahrungen eröffnet, ihn Wagnisse eingehen lässt, ihm Mut macht. Schritt für Schritt erlebt er Schmerzen und Verzweiflung, aber ebenso Freude, Erleichterung und heilsame Begegnungen. Er geht einfach weiter, alternativlos, eine Umkehr ist ausgeschlossen. Seine Erfahrungen auf dem Jakobsweg hat Thomas Holtbernd in ´Der Weg ist Dein Coach´ zusammengefasst, in dem der Weg mit all seinen Hürden und vielfältigen Möglichkeiten als Sparringspartner auftritt. Und weil der Weg wie das Leben ist, kann man gehend etwas für seinen Beruf und seinen Alltag lernen. Es handelt sich dabei oft genug um Lektionen, die man nebenbei lernt, Erfahrungen, vor denen man nicht weglaufen kann.“ So steht es auf der Rückseite von Thomas Holtbernds Buch. Und alles daran ist wahr, so wahr! „Der Weg ist Dein Coach“ ist nicht Thomas Holtbernds erstes Buch, und hoffentlich auch längst nicht sein letztes. Dass er schreiben kann, zeigt sich auch in den durchweg positiven Amazon Bewertungen. Zu dem vorliegenden Buch heißt es zum Beispiel von Christoph Müller: „Immer wieder gewinnen (die Leser) den Eindruck, sie seien mit ihm auf dem mal vergnüglichen, mal mühsamen Weg durch die Ebenen und über die Gebirge in Frankreich und Spanien. (...)Das Buch (...) entfaltet seine Energie erst, wenn es die Leserinnen und Leser als impulsgebend für den Alltag interpretieren und nicht als ein Pilgerbuch unter vielen anderen.“ Oder von „Amazon Kunde“ (Hannelore Stolzmann): „Wer den Weg immer schon gehen wollte, erlebt ihn hier. Ein wertvolles Buch mit praktischen Tipps. Die Gliederung macht das Buch philosophisch, psychologisch und religiös leicht verständlich und sehr eindrucksvoll. Ein wertvolles Buch, ein Lebensbegleiter.“ Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. 
(Sach-)Literatur, die man nicht nur in den Tiefen seines Lebens gerne zur Hand nehmen wird - Thomas Holtbernd, seines Zeichens katholischer Theologe und Psychologe, versteht es den Leser zu begeistern vom ersten bis zum letzten Satz. Seine Bücher zu lesen, ist ein ganz besonderes Vergnügen. So ergeht es einem auch bei der Lektüre von „Der Weg ist Dein Coach“. Es ist eine, die nicht so schnell im Bücherregal verschwindet, sondern immer wieder mit Freude und Eifer genossen wird. Also, worauf warten Sie noch? 
Anja Rosenthal 


bei amazon

Es sind in den vergangenen Jahren viele Bücher über das Pilgern geschrieben worden. Da stellt sich natürlich die Frage, weshalb mit Thomas Holtbernds Buch „Der Weg ist Dein Coach“ eines mehr in die Regale der Buchhandlungen kommt. Es sind die persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse des studierten katholischen Theologen und Psychologen, die die Lektüre zu einem gewinnbringenden Erlebnis machen. „Der Weg macht etwas mit mir“, schreibt Holtbernd schon früh. Genau weil es ihm gelingt, dies mehr als eindrucksvoll zu reportieren, so macht auch das Buch etwas mit den Leserinnen und Lesern.Holtbernd nimmt die Leserinnen und Leser mit auf den Weg nach Santiago de Compostela, den er etappenweise über 17 Jahre aus dem westfälischen Bottrop hinweg gegangen ist. Immer wieder gewinnen sie den Eindruck, sie seien mit ihm auf dem mal vergnüglichen, mal mühsamen Weg durch die Ebenen und über die Gebirge in Frankreich und Spanien. „Erst im Laufe meines Pilgerns verstand ich, Ziele als unerheblich zu erkennen, mein Motto lautete später: Es fügt sich“, formuliert Holtbernd (S. 17). Lassen sich die Leserinnen und Leser diesen Satz auf sich wirken, so finden sie auch den Brückenschlag vom Wandern, Pilgern und Coaching. Oder auch anders gesagt: Holtbernd lässt die Verantwortung beim Einzelnen, der sich nicht darauf verlassen kann, dass ein Coach oder gar eine Therapeutin manche Lebensentscheidung trifft.
„Gehen ist Gehen ist Denken“ und „Anstrengungen und die Mühsal des inneren Lächelns“ sind Themen, mit denen sich Holtbernd in seinem Buch beschäftigt. Er schreibt über den „Duft der Stille“, die „Reichtümer am Wegesrand“ und den „Pilgerblues“. Dabei ist vieles prägend gewesen: „Allein der Aufenthalt in der Natur wirkt wie eine Befreiung. Man ist draußen, außerhalb gewohnter Mauern normierten Verhaltens“ (S. 25).

Für Holtbernd ist es „eines der Geheimnisse des wohltuenden Gehens, dass man seinen ganz persönlichen Rhythmus findet und auch finden muss, weil man ansonsten nicht nur aus dem Takt gerät, sondern auch Atemprobleme bekommt“, schreibt Holtbernd (S. 69). Was für das Pilgern gilt, dies hat sicher auch Bedeutung für den Alltag. Holtbernd kommt nicht gelehrig daher, sondern die Leserinnen und Leser greifen manchen Impuls bei der Lektüre auf, um sie in den eigenen Kontext zu transformieren.

Auch ein anderer Gedanke ruft danach, in das tägliche Einerlei übertragen zu werden. Das Pilgern habe ihn gelehrt, „dass ein Verlaufen oder ein orientierungsloses Herumirren meinen Weg nicht verhindert hat“ (S. 74). Mit einer Haltung dieser Art werden Um-und Irrwege im Leben halt nicht als Niederlagen, sondern vielmehr als verspätete Siege gefeiert.

Einen verspäteten Sieg hat Holtbernd mit der Lektüre der „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri gefeiert. Die Lektüre dieses historischen Buchs schob Holtbernd lange Jahre vor sich her. Dann gab es den Zeitpunkt, dass er das Buch in seinen Rucksack packte. Dafür ist er dankbar. „Ein Weg mit Sinn erschließt sich nicht aus dem Weg als solchem“, konstatiert er. Bei jeder Etappe habe er eine ausgewählte Lektüre im Rucksack gehabt, „die mir dem Weg und meiner geistig-seelischen Situation angemessen erschien“ (S. 92). Mit der Commedia habe sein Pilgerweg einen tieferen Sinn ergeben.

Das Buch „Der Weg ist Dein Coach“ entfaltet seine Energie erst, wenn es die Leserinnen und Leser als impulsgebend für den Alltag interpretieren und nicht als ein Pilgerbuch unter vielen anderen.