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Café DenkMal! Philosophisches Café am 06. Mai 2022

Thema: Was ist das Böse? Was ist Aggression?  

Aggression: vom lat. aggredi = herangehen. In der Verhaltensforschung nennt man Aggression sowohl Angriffshandlungen als auch Angriffsbereitschaft von Tieren gegen Rivalen; in die Psychologie wurde der Begriff durch die Psychoanalyse eingeführt, hier bedeutet er affektbesetztes Angriffsverhalten gegen Mitmenschen, Tiere, Organismen oder auch leblose Gegenstände. Im Allgemeinen spricht man sonst von Aggressionshandlungen lediglich bei beabsichtigter oder in Kauf genommener physischer oder psychischer Verletzung anderer Menschen, schmerzempfindender Tiere sowie bei bewussten Akten zur Beeinträchtigung gesellschaftlicher Institutionen. In der psychologischen Forschung ist es umstritten, wie weit Aggression als reaktive Handlungsweise (zum Beispiel auf Frustration folgend) oder triebgebunden und damit als nur bedingt umweltabhängig auftritt. Eine Disposition zu aggressiven Handlungen nennt man Aggressivität. (nach Regenbogen, Meyer, Wörterbuch der philosophischen Begriffe) 

Böse: Oft gebraucht im Sinne von Unheilvolles, Verderbenbringendes, Zerstörerisches, oder sittlich Verwerfliches, ebenso als Stigmatisierung des Krankhaften, des Untüchtigen, des Schwachen. Seit der Entwicklung einer kasuistischen Ethik wird böse nur noch gebraucht für das Handeln oder das Handlungsergebnis, das als ausdrücklich schlecht gewollt wird. Im vorwissenschaftlichen Verständnis wird das Böse in die metaphysische Grundstruktur der Welt selbst verlegt und als selbständiges Prinzip personifiziert. Das Böse bezeichnet die moralische Schlechtigkeit im Gegensatz zum physischen Übel. Es wird theologisch als Sünde bezeichnet und ist Gegenbegriff zum moralisch Guten. Der Habitus des Bösen wird im Gegensatz zur Tugend Laster genannt. Das Böse ist Minderung des Seins und hat somit kein eigenes Sein. Auch wenn das Böse die Freiheit voraussetzt, so vermindert und gefährdet es doch die Freiheit, da es zu einer Bindung an Partikuläres führt und auf diese Weise den Blick auf das Ganze, das allein die volle Freiheit gewährt, verstellt und anstelle der Offenheit für die gesamte Wirklichkeit die Unterwerfung unter bestimmte Triebe, Begierden und Interessen bewirkt. (nach Brugger / Schöndorf, Philosophisches Wörterbuch)  

Bosheit: Nach Immanuel Kant die Gesinnung, das Böse als Böses zur Triebfeder in seine Maxime aufzunehmen. (nach Regenbogen, Meyer, Wörterbuch der philosophischen Begriffe)  

Man nennt aber einen Menschen böse, nicht darum, weil er Handlungen ausübt, welche böse (gesetzwidrig) sind; sondern weil diese so beschaffen sind, dass sie auf böse Maximen in ihm schließen lassen. (Immanuel Kant)  

Keine Wesenheit ist in sich böse. Das Böse hat keine Wesenheit. (Thomas von Aquin)

Nur der Böse ist allein. (Thomas von Aquin)

Das Böse ist das Fehlen des Guten. (Thomas von Aquin)  

Das Böse ist des Menschen beste Kraft. (Friedrich Nietzsche)  

Der Missbrauch unserer Fähigkeiten macht uns unglücklich und böse. (Jean Jacques Rousseau)  

Das Gute wollen ist ein Fortschritt, das Böse wollen ein Rückschritt. (Bernhard von Clairvaux)  

Wo Liebe ist, kann keine Angst sein, und wo keine Angst ist, gibt es keine Aggression. Liebe aber kann nur sein, wenn ich in Klarheit aus dem Kern meines Selbst mich nach außen öffne. (Peter Lauster)  

Das Böse in unserer Zeit ist nicht das Bestehende mit seinen vielen Mängeln, nein, das Böse in unserer Zeit ist gerade die böse Lust, dies Buhl mit dem Reformierenwollen. (Sören Kierkegaard)


Café DenkMal! Philosophisches Café am 01. April 2022

Thema: Handlungsimpulse aus der Geschichte 

Geschichtsphilosophie ist ein Bereich der Philosophie, der sich mit Theorien über Formen und Merkmale des historischen Wandels, aber auch mit dem geschichtlichen Erkennen beschäftigt. Der Ausdruck wurde zuerst von Voltaire gebraucht, im Deutschen dann schließlich von Hegel eingebürgert. (nach Regenbogen, Meyer, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe)  

Geschichte: 1. Das, was geschehen ist und geschieht oder widerfährt, 2. erzähltes Ereignis. (nach Regenbogen, Meyer, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe)  

Geschichtswissenschaft: planvolle Erforschung und Feststellung des Geschehenen und die Darstellung des zwischen den festgestellten Tatsachen und Ereignissen bestehenden Zusammenhangs. (nach Regenbogen, Meyer, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe)  

Geschichtlichkeit: Ausdruck dafür, dass 1. etwas zu einer bestimmten Zeit dagewesen ist, mithin in geschichtlicher Forschung als wirklich Daseiendes aufgewiesen oder wenigstens erschlossen werden kann, 2. man sich mit der Feststellung des Dagewesenseins begnügt, also auf Deutung verzichtet, 3. etwas trotz seiner Vergangenheit weiter wirksam geblieben ist, 4. ein Grundbezug alles Menschlichen, eine Grundbedingung alles menschlichen Tuns und Erkennens im Unterschied zum Natursein besteht. (nach Regenbogen, Meyer, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe)  

Wagners Idee des Gesamtkunstwerks etwa für die Herangehensweise im Film und in ineinanderfolgenden Staffeln von Serien, in denen auseinanderlaufende Erzählungen wechselnder Personen oder einschneidende Charakterwechsel der Protagonisten durch poetische wie musikalische Leitmotive zusammengehalten werden; Marx‘ Gesellschaftsanalyse, nachdem die neoliberale Ära des Kapitalismus die alten Ungleichheiten erneuert und neue soziale Spaltungen hervorgebracht hat; Nietzsches Vorstellung von individueller Freiheit als Wille zum Ausleben der Bedürfnisse und Neigungen unter, wie viele meinen, ständig wachsenden massengesellschaftlichen Einschränkungen und Reglementierungen. (Herfried Münkler, Marx, Wagner, Nietzsche. Welt im Umbruch) 

Die Geschichte eines Hauses ist die Geschichte seiner Bewohner, die Geschichte seiner Bewohner ist die Geschichte der Zeit, in welcher sie lebten und leben, die Geschichte der Zeiten ist die Geschichte der Menschheit. (Wilhelm Raabe) 

Die griechische Geschichte ist ein Gedicht. Die römische Geschichte ist ein Gemälde. Die derzeitige Geschichte ist eine Chronik. (Francois-René de Chateaubriand) 

Die Geschichte der Bourgeoisie ist die Geschichte ihrer geistigen Verarmung. (Maxim Gorki) 

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. (Karl Marx) 

Die Geschichte der Menschheit ist nichts als eine Geschichte der Dummheit. (Ludwig Börne)  

Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte, er ist im Menschen. (Théodore Simon Jouffroy) 

Geschichte darf man weder beweinen noch belachen – Geschichte muss man verstehen. (Baruch de Spinoza)  

Gott ist der Herr aller Geschichte und die Geschichte ist eigentlich eine fortgehende Offenbarung. (Joseph von Eichendorff)

Der Krieg ist die Mutter der Geschichte. (Napoleon I.) 

Die Geschichte ist eine ewige Wiederholung. (Thukydides) 

Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel. (Charles Darwin) 

Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, dass Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben. (Georg W. F. Hegel) 

Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die recht eigentliche Tugend des Menschen. (Oscar Wilde)



Café DenkMal! Philosophisches Café am 04. März 2022

Thema: Geht alles nur ums Geld?

Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten (John D. Rockefeller)

Zeit ist Geld. (Benjamin Franklin)

Geld stinkt nicht. (Vespasian)

Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat. (Oswald Spengler)

Was einer von seinem Wesenskern für Geld verkauft, bekommt er für Geld nicht wieder. (Peter Horton)

Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit. Das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft. (Jean-Jacques Rousseau)

Geld – das ist doch geronnener gesellschaftlicher Reichtum, geronnene gesellschaftliche Arbeit, Geld – das ist ein Titel auf den Empfang eines Tributs von allen Werktätigen, Geld ist ein Überbleibsel der gestrigen Ausbeutung. (Wladimir Iljitsch Lenin)

Geld hat niemanden reich gemacht. (Lucius Annaeus Seneca)

Geld ist die reinste Form des Werkzeugs. (Georg Simmel)

Dies ist die philosophische Bedeutung des Geldes: dass es innerhalb der praktischen Welt die entschiedenste Sichtbarkeit, die deutlichste Wirklichkeit der Formel des allgemeinen Seins ist, nach der die Dinge ihren Sinn aneinander finden und die Gegenseitigkeit der Verhältnisse, in denen sie schweben, ihr Sein und Sosein ausmacht. (Georg Simmel)

[das Geld] ist mehr für uns, als irgendein Besitzstück, weil es uns ohne Reserve gehorcht – und es ist weniger für uns, als irgendeines, weil ihm jeglicher Inhalt fehlt, der über die bloße Form des Besitzes hinaus aneigenbar wäre. Wir haben es mehr als alles andere, aber wir haben weniger an ihm, als an allem anderen. (Georg Simmel)

Geld ist schlecht, wenn andere es haben. (Mark Twain)

Geld beherrscht oder dient seinem Meister. (Horaz)

Die Nahrung des Geizhalses besteht aus Geld und Verachtung. (Honoré de Balzac)

Mit dem Bezahlen wird man das meiste Geld los. (Wilhelm Busch)

Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. (Adolph Freiherr von Knigge)

Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (Heinrich Heine)

Es gibt Leute, die zahlen für Geld jeden Preis. (Arthur Schopenhauer)

Das Geld ist nicht eine Sache, sondern ein gesellschaftliches Verhältnis. (Karl Marx)

Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstituierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschenwelt wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dies fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an. (Karl Marx)


Café DenkMal Philosophisches Caféam 04. Februar 2022
Thema: Ein Politiker beweist sich durch seinen Mut zum Tun


Wer Mut zeigt, macht Mut. (Adolph Kolping)

Der Mut des Italieners ist ein Wutanfall, der Mut des Deutschen ein Rausch, der Mut des Spaniers das Kind seines Stolzes. (Henri Stendhal)

Der Mut, laut zu denken, ist der Mut, sich öffentlich zu seinen Irrtümern zu bekennen. (Harald Schmid)

Mut ist zum großen Teil der Mut, etwas schon einmal getan zu haben. (Ralph Waldo Emerson)

Mut ist, etwas zu tun, das andere möchten, wahrer Mut ist, es nicht zu tun. (Horst Rehmann)

Angst schadet – Mut stärkt. (Novalis) Zorn ist Voraussetzung für den Mut. (Thomas von Aquin)

Jeder muss den Mut der Überzeugung haben. (Alexander von Humboldt)

Es braucht Mut, den Menschen etwas zuzumuten. (Walter Ludin)

Das Leben wagt der Mut, nicht das Gewissen. (Friedrich von Schiller)

Der Mut zum Optimismus ist die Grundlage des Erfolgs. (Robert Lerch)

Ein großer Mensch hat Mut zum einfachen Stil. (Henri Stendhal)

Nachdenken ist gar nicht gut für den Mut. (Klaus Klages)

Furcht ist egoistischer als der Mut, denn sie ist bedürftiger. (Jean Paul)

Die Deutschen haben zwar viel körperlichen Mut, aber auch keine Geistestapferkeit. Sie haben den Mut, nicht witzig zu sein; sie haben den Mut, nicht mit ihrer Sprache vertraut umzugehen, und aus Feigheit verstecken sie sich hinter die Moral. (Ludwig Börne)

Jeder Politiker ist ausdrücklich ein vielversprechender Politiker. (G. K. Chesterton)

 Der schlechte Politiker verspricht einen fruchtbaren Sommer – der gute Politiker organisiert genügend Mähdrescher. (Pavel Kosorin)

Einen Politiker, der immer die Wahrheit sagt, gibt es nicht. Sonst wäre er nicht Politiker geworden. (Mark Twain)

Ein Staatsmann ist ein Politiker, der sich in den Dienst der Nation stellt. Ein Politiker ist ein Staatsmann, der die Nation in den Dienst stellt. (Georges Pompidou)

Die drei ersten Tugenden der Politiker sind: Wagemut, Wagemut, Wagemut. (Georges J. Danton)

Politiker treiben Krieg, weil sie Kindern nicht ins Auge schauen. (Raymond Walden)

Manche Politik wird hinter verschlossenen Türen betrieben, weil die Politiker sich schon im Vorhinein vor der Öffentlichkeit schämen. (Willy Meurer)

Ein Staatsmann ist ein Politiker, der sein Ziel im Auge behält, ohne zu schießen. (Gustav Stresemann)

Politiker werden nach ihrer Standfestigkeit beurteilt; leider beharren sie deshalb auf ihren Irrtümern. (Oscar Wilde)



Café DenkMal Philosophisches Café

am 07. Januar 2022

Thema: Was darf der Staat seinen Bürgern zumuten?  

Die Mehrzahl der Menschen dient dem Staat also mit ihren Körpern; nicht mehr als Menschen, sondern als Maschinen. (Henry David Thoreau)

Jeder soll erklären, welche Art von Regierung ihm Respekt abverlangen würde, und das ist der erste Schritt auf dem Weg zu ihrer Verwirklichung. (David Henry Thoreau)

Die einzige Verpflichtung, die ich mir auferlegen lassen darf, ist die, jederzeit das zu tun, was mir richtig erscheint. Es wurde oft genug gesagt, dass eine Gesellschaft kein Gewissen habe; doch eine Gesellschaft aus gewissenhaften Menschen ist eine Gesellschaft mit einem Gewissen. (Henry David Thoreau)

Um absolut gerecht zu sein, muss die Regierung die Vollmacht und Zustimmung der Regierten haben. Sie kann kein uneingeschränktes Recht über mich und mein Eigentum besitzen, sondern nur insoweit, wie ich es ihr zugestehe. (Henry David Thoreau)

..., aber ich will wissen, welche Auswirkungen meine Loyalität hat. Ja, ich erkläre dem Staat auf meine Art in aller Ruhe den Krieg, wenngleich ich soviel Nutzen und Vorteil wie möglich aus ihm ziehen will, wie es in solchen Fällen üblich ist. (David Henry Thoreau)

Es kostet mich in jeder Hinsicht weniger, mir eine Strafe für Ungehorsam gegen den Staat zuzuziehen, als wenn ich gehorchen würde. In diesem Fall käme ich mir weniger wertvoll vor. (Henry David Thoreau)

Wir sind womöglich die Einzigen, die wirklich darauf besehen, dass der Durchschnittsbürger etwas zum Beherrschen haben sollte. (Gilbert Keith Chesterton)

Staat ist systematisierte Öffentlichkeit im Dienste der Gemeinschaft, Inbegriff von Sicherungsmaßnahmen der Gemeinschaft im Dienste der Öffentlichkeit. (Helmuth Plessner)

Wer in Zeiten großer Unsicherheit die Gefahr erst verleugnet und dann durch „radikale“ Gegenmaßnahmen wieder Punkte gewinnen möchte, tut den Bürgern keinen Dienst.

(Wolfgang Schmidbauer) Es wurde und wird nach wie vor über Maßnahmen debattiert, die für einen minimalen Gewinn an Kontrolle den Menschen Möglichkeiten rauben, sich überhaupt noch sicher und geborgen zu fühlen in dieser neu geschaffenen Sozialwelt. (Wolfgang Schmidbauer)

Voraussetzung des Rechts ist die Souveränität, das Prinzip, wonach sich der Staat selbst trägt, worin er sich begrenzt, wodurch er besteht. (Helmuth Plessner)

Führung muß sein, und diese Führung einer Initiativgewalt, welche von sich aus sich in Bewegung setzt, wird zwangsläufig Inhaber der höchsten Gewalt, wird Souverän, Herr, wenn eine Mehrheit von Menschen, die sich zusammengehörig wissen, eine Ordnung bilden wollen. (Helmuth Plessner)

Ohne daß irgendwo und irgendwie tatsächlich so und nicht anders vorgegangen wird, daß überhaupt gegangen wird, ist weder das Leben des Einzelmenschen noch die Gemeinschaft nur einen Augenblick vorstellbar. (Helmuth Plessner)

Mit der Entwicklung seines Verantwortlichkeitsgefühls wird dem Menschen die Unausweichlichkeit der Gewalt im sozialen Leben zum Problem. Zunächst empfindet er die brutalen Methoden des Staates, Kriegführung und Strafvollzug, als anstößig, dann beunruhigen ihn die leiseren, aber um so grausameren Regeln des Geschäftsverkehrs. (Helmuth Plessner)

In dem Maße aber, als wir für andere zu sorgen haben, fangen wir an, nach dem Prinzip der größten Sicherheit vorzugehen, weil die ewige Drohung des die anderen unverschuldet treffenden Schadens über jeder Entscheidung steht. (Helmuth Plessner)